Doch wirkliche Schöpfung beginnt dort, wo der Wille sich mit Liebe verbindet.
Lass dich so weit in das hineinbewegen, was du tust, wie du es wirklich liebst. Nicht nur, um es zu schaffen. Nicht nur, um etwas umzusetzen. Sondern um dich darin selbst zu erleben.
Denn keiner wird etwas verwirklichen, wenn ihm der Wille dazu fehlt. Doch wenn keine Liebe in dem spürbar wird, was durch dich sichtbar werden möchte, wirst du darin auch nicht erfahren können, ob es deinem Leben guttut.
Manchmal halten wir an etwas fest, weil eine tiefe Sehnsucht in uns dafür gesorgt hat, dass es einen Sinn ergeben durfte. Sie hat uns getragen, lange bevor wir verstanden haben, wohin sie uns führen will.
Und vielleicht kommt ein Punkt, an dem diese Kraft nachlässt.
Wenn du heute nicht mehr die Kraft hast, dein eigenes Leben wirklich zu erleben, dann wird es schwer, auch die Kraft des Willens in dir zu erfahren. Denn der Wille ist nicht dafür da, dich gegen dein Leben zu stellen. Er möchte dich in das Leben hineinführen.
Und wenn etwas gehen will, dann musst du es nicht festhalten.
Versuche, mit offenem Herzen zu erkennen, was sich in dir vollenden möchte. Was darf gehen? Was möchte bleiben? Und was hat dein Seelenplan in dir gewollt, bevor dein Verstand begonnen hat, darüber zu entscheiden?
Vielleicht ist wirklicher Wille nicht die Kraft, mit der du etwas erzwingst.
Vielleicht ist wirklicher Wille die stille Bereitschaft, dem zu folgen, was dein Herz längst erkannt hat.
Diese Website verwendet Cookies. Bitte lesen Sie unsere Datenschutzerklärung für Details.